Freitag, 29. April 2016

Ein kleines Gedankenspiel...

Offensichtlich nimmt sich der Gemeinderat von Oberwil-Lieli das Recht heraus, den Inhalt der Gemeindezeitung vor dem Druck zu prüfen. Da der Wochenfalter das amtliche Publikationsorgan ist, ist das irgendwie nachvollziehbar. Irgendwie. 
Aber warum argumentiert der Gemeinderat im aktuellen Wochenfalter gemäss Redaktion (http://wochenfalter.ch) dann, die Einsendung der IG Solidarität dürfe nicht gedruckt werden, da eine Gegendarstellung vor der Abstimmung nicht mehr möglich sei? Hm. 
Soweit wir wissen, kann man vor dem Druck einer Zeitung ganz gut noch Artikel einfügen. Wenn man denn noch ARGUMENTE hätte, die sich drucken liessen...

Kommentare:

  1. Andreas Glarner, Gemeindeammann29. April 2016 um 06:43

    Ganz einfach - weil der zuständige Redaktor unter Missachtung jeglicher journalistischer Sorgfaltspflicht dem Gemeinderat gar keine Möglichkeit zur Stellungnahme gab...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sehr geehrter Herr Glarner, Sie machen es sich etwas gar "ganz einfach". Was hätten Sie zu den belastbaren und nachprüfbaren Zahlen der IG Solidarität denn Stellung nehmen wollen? Ein weiteres Mal Zahlen frisieren? Die Mitteilung der IG war eine Richtigstellung, kein leeres Pamphlet.

      Löschen
    2. Soweit wir wissen, ist der Wochenfalter ein zwar von der Gemeinde mitfinanziertes aber dennoch unabhängiges Medium. Dass der zuständige Redaktor dem Gemeinderat gemeindekritische Zuschriften vor dem Druck nicht vorlegt, hat nichts mit der Verletzung von journalistischer Sorgfaltspflicht zu tun, sondern mit der Wahrung der Neutralität des Blattes.

      Löschen
  2. Herr Glarner, Ihnen steht die zweite Schmach bevor. Sie haben nun - zum wiederholten Male und in diversen Publikationen - bewusst oder unbewusst - Falschaussagen getätigt. Sie haben in ihrem Gnusch vorläufig aufgenommen Personen mit Status-F-Personen durcheinander gebracht. Nun hoffen Sie darauf, dass die Bevölkerung von Lieli-Oberwil auf ihr Buebentrickli hereinfällt.

    AntwortenLöschen
  3. Sobald die Politik beginnt Zensur an den Medien zu betreiben wird es brandgefährlich. In einer Demokratie muss Jeder, zu jeder Zeit das Recht haben, seine Argumente der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.  Die Zensur von Medien ist dermassen wieder aller demokratischen Grundregeln, dass jeder Politiker, der sich ernsthaft als Demokrat sieht und Demokratie  lebt, niemals auch nur im entferntesten auf eine solche Idee kommen würde. Wer innerhalb einer echten Demokratie als Politiker in solche Machenschaften verwickelt ist, der ist als politisch verantwortliche Person, innerhalb eines wehrhaft demokratischen Systems in keinster Weise tragbar.

    Vielen Dank für euren Einsatz.

    Alexander May, Widen Aargau

    AntwortenLöschen